Industriebau & Gewerbebau
in Oberösterreich

Im Industriebau und Gewerbebau sind Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Sicherheit entscheidende Faktoren. Deshalb unterstützen wir als Generalübernehmer unsere Kunden bei Neubauten weit über das Baugeschehen hinaus – auf Wunsch bereits bei der Auswahl des Grundstücks und dessen Erschließung.

So sind wir von der ersten Idee über die Bedarfsermittlung, Behördenkommunikation, Architektur, Kostenoptimierung und das Baumanagement bis hin zur Schlüsselübergabe gerne dein Partner. Aus Erfahrung wissen wir, dass eine ganzheitliche Betrachtung entscheidend für deinen langfristigen Erfolg ist.

Unser Know-how ist Ihr Gewinn

Wir erstellen eine detaillierte Bedarfsanalyse, zeigen Wege und Möglichkeiten auf, visualisieren Lösungen und wissen, wie man Hürden überwindet. Das gilt unter anderem für Behördenverfahren: Wir bereiten alle Unterlagen dafür vollständig auf, um die Genehmigungsdauer verkürzen zu können.

Als Generalübernehmer bieten wir individuelle Komplettlösungen mit einem Rundum-Service an. Projekte wie Bürogebäude, Industriegebäude, Gewerbebau, Produktionshalle oder auch Hallenbau für Dienstleistung und Lagerung erfordern ein hohes Maß an Professionalität. Die können wir dir durch unsere langjährige Erfahrung garantieren.

Platz für dein Wachstum

Wir lieben es, Projekte effizient und flexibel zu entwickeln, exakt auf deine Bedürfnisse abzustimmen und termingerecht fertigzustellen. Firmengebäude, ob nun für deine Produktion, Verarbeitung, Werkstätte, Dienstleistungen oder Lagerung, passen wir optimal an Abläufe und Anforderungen an.

Wir planen gründlich – auch in puncto Lichteinfall, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit oder Sozialräume. Gut gestaltete Arbeitsräume steigern Wohlbefinden, Motivation und Identifikation der Mitarbeiter. Während wir mit deinem Industriebau oder Gewerbebau Platz für dein Wirtschaftswachstum schaffen, kannst du dich entspannt zurücklehnen.

Die Architektur stärkt deinen Auftritt

Die Architektur verleiht deinem Standort ein unverwechselbares Gesicht, ist der Ausdruck der Kultur deines Unternehmens und stärkt deinen Auftritt. Architektur und Bau bekommst du bei uns aus einer Hand. Damit vermeiden wir Reibungsverluste bei der Umsetzung.

Wir kombinieren den Raumbedarf mit einem optisch überzeugenden Gesamtbild. Wir bemühen uns in allen Phasen der Zusammenarbeit um eine transparente, ehrliche und umfassende Kommunikation auf Augenhöhe. Wir bieten Handschlagqualität, ohne Wenn und Aber. Und sollte uns einmal ein Fehler passiert sein, dann gestehen wir den auch ein und suchen nach einer schnellen Lösung.

Wir entwerfen Räume, die Innovation atmen – funktional, inspirierend und zukunftsweisend.

Referenzen zu Industriebau & Gewerbebau

Neubau etipro GmbH, Pichl
Neubau Bürogebäude Zipper Maschinen GmbH
Um- und Zubau Techkab in St. Martin iM
Neubau Firma Pipelife Austria GmbH, Wels
Um- und Zubau Holbe, Wels
Neubau Logistik und Zentrale Dexis, Pasching
Betriebserweiterung Aigner GmbH, Gunskirchen
Büroaufstockung Rübig GmbH & Co KG, Wels
Umbau Schweißakademie Kremsmüller, Steinhaus
Neubau Kremsmüller im Chemiepark Linz
Neubau Hellatex Textil Ges.m.b.H.
Neubau st steeltrade, Steinhaus
Neubau Lager und Büro Reder, Eberstalzell
Neubau Betriebsgebäude Kontschieder, Bad Wimsbach
Neubau Lagerhalle und Verladerampen Zipper, Schlüßlberg

Unser Standort

Wir befinden uns in Wels. Von hier aus planen und koordinieren wir alle laufenden Projekte, wenn wir nicht gerade bei unseren Auftraggebern vor Ort sind. Da wir inzwischen aber nicht nur regelmäßig auf der Baustelle sind, sondern auch viel digital arbeiten, schätzen wir den persönlichen Austausch mit unseren Kunden immer mehr – daher bist auch du jederzeit herzlich willkommen.

Wissensbeiträge zu Industriebau & Gewerbebau

Industriebau und Gewerbebau in Wels

Regale bis unters Hallendach, Maschinen, die sich gegenseitig im Weg stehen, Büros, in denen sich die Ordner stapeln: Wenn ein Betrieb wächst, wird das Gebäude irgendwann zur Bremse. Genau dann kommen wir ins Spiel. Ingeba plant und baut Betriebsgebäude für Industrie und Gewerbe in Oberösterreich, als Generalübernehmer und schlüsselfertig, mit Fixpreis und Fixtermin. Von unserem Standort in Wels aus sind wir in ganz Oberösterreich unterwegs, vom Innviertel bis in den Zentralraum Linz.

Industriebau und Gewerbebau unterscheiden sich weniger im Gesetz als in der Nutzung. Produktion braucht Hallenhöhe, tragfähige Böden und Technik, Gewerbe meist eine Kombination aus Halle und Büro. Wir planen beides, als Neubau, Zubau oder Aufstockung. Und wir planen es nicht am Reißbrett, sondern aus deinen Abläufen heraus.

So läuft das Bauprojekt ab: in fünf Schritten zum fertigen Betriebsgebäude

Jedes Betriebsgebäude ist anders, der Weg dorthin ist bei uns immer derselbe. Du weißt in jeder Phase, was als Nächstes kommt und was es kostet.

  1. Bedarfsermittlung. In einem persönlichen Termin vor Ort besprechen wir deine Vorstellungen, analysieren Bestandspläne und halten deine Anforderungen in einem Pflichtenheft fest.
  2. Unverbindlicher 3D-Entwurf. Auf Basis des Pflichtenhefts erstellen wir einen 3D-Entwurf, der deinen Neu-, Um- oder Zubau realistisch abbildet, inklusive Machbarkeitsprüfung.
  3. Präsentation und Optimierung. Wir präsentieren dir den Entwurf mit grobem Kosten- und Zeitrahmen und passen so lange an, bis Betriebsabläufe, Intralogistik und deine Wünsche zusammenpassen.
  4. Planung und Genehmigung. Wir erstellen alle Unterlagen für Baubewilligung und Betriebsanlagengenehmigung. Nach Abschluss der Einreichplanung bekommst du dein Fixpreisangebot.
  5. Schlüsselfertige Umsetzung. Wir vergeben die Aufträge an bewährte Partner, koordinieren alle Gewerke und überwachen den Fortschritt bis zur termingerechten Übergabe.

Der erste Schritt kostet dich nichts außer einem Termin: Sichere dir jetzt deinen kostenlosen 3D-Entwurf.

Betriebsgebäude für Industrie und Gewerbe: Was wir planen und bauen

Neubau etipro GmbH in Pichl: Produktionshalle mit Bürogebäude, geplant und gebaut von Ingeba

Produktionsgebäude und Industriegebäude

Fertigung, Verarbeitung und Montage stellen hohe Anforderungen an ein Industriegebäude: Böden, die schwere Maschinen tragen, ausreichende Raumhöhen, Kranbahnen und oft Druckluft, Absaugung oder Prozesskühlung. Wir planen das Gebäude um Maschinen und Materialfluss herum und halten Reserve für den nächsten Ausbau frei. Wie das aussehen kann, zeigt der Neubau der etipro GmbH in Pichl: 1.100 m² Halle und 630 m² Büro, fertig in zehn Monaten.

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Neubau Bürogebäude der Zipper Maschinen GmbH, Industriebau und Gewerbebau von Ingeba

Bürogebäude und Verwaltung

Ob eigenständiges Firmengebäude oder direkt an die Halle angebunden: Büros, Besprechungsräume und Sozialräume entscheiden mit, wie gerne dein Team zur Arbeit kommt und wie Kunden dein Unternehmen wahrnehmen. Ein Beispiel dafür ist der Neubau des Bürogebäudes der Zipper Maschinen GmbH.

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Neubau Logistik und Zentrale Dexis in Pasching, Generalübernehmer Ingeba

Logistikgebäude und Lagergebäude

Lager, Kommissionierung und Verladung brauchen eine Lkw-taugliche Zufahrt, Rampen auf der richtigen Höhe und ein Brandschutzkonzept, das große Brandabschnitte zulässt. Beim Neubau von Logistik und Zentrale der Dexis in Pasching haben wir beides in einem Projekt umgesetzt. Reine Hallenprojekte, etwa eine Stahlhalle oder eine Produktionshalle aus Betonfertigteilen, findest du unter Hallen- & Werkstattbau.

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Neubau Compriband in Wels: Lager- und Produktionshalle mit Büro, Gewerbebau von Ingeba

Werkstätten für Handwerk und Handel

Werkstatt, Lager, Ausstellung und Büro unter einem Dach: Für Handwerks- und Handelsbetriebe planen wir Gewerbebauten, die den Weg der Ware von der Anlieferung bis zum Kunden so kurz wie möglich halten. Beim Neubau von Compriband in Wels sind 870 m² Lager- und Produktionshalle und 160 m² Büro in neun Monaten entstanden, die Bürodecke dient dabei zusätzlich als Produktionsfläche.

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Um- und Zubau Techkab in St. Martin im Innkreis: Betriebserweiterung im laufenden Betrieb durch Ingeba

Betriebserweiterung: Zubau, Aufstockung, Umbau

Wenn der Standort bleibt und der Platz nicht reicht, erweitern wir im laufenden Betrieb. Zubau, Aufstockung oder Umbau planen wir abschnittsweise, damit Produktion und Lieferungen weiterlaufen. Beim Um- und Zubau von Techkab in St. Martin im Innkreis sind so 310 m² Büroaufstockung und 2.010 m² umgebauter Bestand in zehn Monaten entstanden. Worauf es bei bestehenden Gebäuden ankommt, liest du im Beitrag Betriebsgebäude erweitern. Geht es um die Substanz, bist du bei Sanierung & Modernisierung richtig.

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Unsere Leistungen als Generalübernehmer im Industriebau und Gewerbebau

Als Generalübernehmer sind wir dein einziger Vertragspartner für Planung und Bau. Die Bauarbeiten vergeben wir an bewährte Nachunternehmer aus der Region, koordinieren alle Gewerke und stehen für Kosten, Termine und Qualität ein. Du sprichst mit einem Projektleiter, nicht mit zehn Firmen.

Grundstück und Standort

Wir prüfen Widmung, Zufahrt, Erschließung und Baugrund, auf Wunsch schon bevor du kaufst. So weißt du vor der Unterschrift, ob dein Betrieb am Standort zulässig ist und was dich der Boden kostet.

Mehr im Beitrag Betriebsstandort prüfen.

Bedarfsermittlung und Pflichtenheft

In einem Termin vor Ort erfassen wir Abläufe, Maschinen, Materialfluss, Lagermengen, Arbeitsplätze und Wachstumspläne. Daraus leiten wir Flächen, Raumhöhen und Technik ab und halten alles in einem Pflichtenheft fest.

Mehr zu Flächenbedarf für Betriebsgebäude und Raumprogramm für Betriebsgebäude.

Architektur und 3D-Entwurf

Auf Basis des Pflichtenhefts entwickeln unsere Architekten einen 3D-Entwurf mit Machbarkeitsprüfung und grober Kostenschätzung, unverbindlich und kostenlos. Lichteinfall, Energieeffizienz, Sozialräume und dein Auftritt sind von Anfang an Teil des Entwurfs.

Mehr zu unserer Architektur.

Einreichplanung und Behördenverfahren

Wir erstellen die Unterlagen für Baubewilligung und Betriebsanlagengenehmigung, stimmen Brandschutz und technische Nachweise ab und begleiten dich zur Bauverhandlung. Vollständige Unterlagen verkürzen die Genehmigungsdauer.

Mehr zu Einreichplanung und Brandschutz.

Fixpreisangebot und Ausführungsplanung

Nach der Einreichplanung bekommst du ein Fixpreisangebot mit vertraglich zugesichertem Fertigstellungstermin. Die Bau- und Ausstattungsbeschreibung legt fest, was enthalten ist, inklusive Haustechnik, Außenanlagen und Anschlüssen. Mehrkosten entstehen nur, wenn du die Planung nachträglich änderst.

Baumanagement, Bauausführung und Übergabe

Wir vergeben die Gewerke, führen die Bauleitung, überwachen Zeit- und Kostenplan und dokumentieren alle Bauteile. Verzögerungen kompensieren wir intern, für dich bleibt der Termin. Nach der Übergabe gelten drei Jahre Gewährleistung, abgesichert durch Bankgarantien.

Mehr zu Baumanagement und Bauausführung.

Warum Ingeba für deinen Industriebau oder Gewerbebau

  • Vom Betrieb her gedacht. Wege, Maschinenanordnung, Lager und Intralogistik sitzen von Anfang an, weil wir aus deinen Abläufen heraus planen und nicht vom Papier her.
  • Systemunabhängig geplant. Wir sind an kein Bausystem gebunden. Ob Stahlbau, Holzbau oder Betonfertigteile: Wir wählen die Bauweise, die für dein Projekt am wirtschaftlichsten ist, nicht die, die wir zufällig im Haus haben.
  • Fixpreis und Fixtermin, vertraglich zugesichert. Steigen während der Bauzeit Löhne oder Materialpreise, bleibt dein Preis gleich. Wie stark sich die Baukosten bewegen, zeigt unser Beitrag zum Baukostenindex im Industriebau und Gewerbebau.
  • Ein Ansprechpartner, kurze Wege. Ein Projektleiter begleitet dein Vorhaben von der Bedarfsermittlung bis zur Übergabe. Kurze Entscheidungswege, schnelle Antworten, keine Reibungsverluste zwischen Planung und Baustelle.
  • Regionales Netzwerk, faire Preise. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit bewährten Nachunternehmern aus Oberösterreich bekommen wir Konditionen, die bei Einzelvergabe nicht möglich wären. Und du sparst dir die Honorare für getrennte Fachplaner.

Ob Produktionsgebäude in Pichl, Logistikgebäude in Pasching oder Büroaufstockung in Wels: Mehr als 70 Bauvorhaben haben wir für Unternehmen aus Industrie und Gewerbe geplant und realisiert. Einen Überblick gibt unsere Referenzliste. Und die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Industriebau und Gewerbebau findest du gleich hier unten.

Häufig gestellte Fragen zu Industriebau und Gewerbebau

Was ist der Unterschied zwischen Industriebau und Gewerbebau?

Eine gesetzliche Trennlinie gibt es nicht. Üblicherweise meint Industriebau Gebäude für Produktion und Fertigung, oft mit großen Hallen, schweren Maschinen und aufwendiger Technik. Gewerbebau umfasst Betriebsgebäude für Handwerk, Handel, Logistik und Dienstleistung, häufig als Kombination aus Halle und Büro. Im Brandschutz gelten beide als Betriebsbauten, wenn sie der Produktion oder Lagerung dienen. Welche Widmung ein Grundstück braucht, hängt davon ab, wie stark der Betrieb seine Umgebung stört.

Was ist ein Generalübernehmer?

Ein Generalübernehmer übernimmt die gesamte Errichtung eines Gebäudes und ist dafür der einzige Vertragspartner des Bauherrn. Die Bauarbeiten führt er nicht selbst aus. Er vergibt sie an Fachfirmen, koordiniert alle Gewerke und steht für Kosten, Termine und Qualität ein. Wir übernehmen als Generalübernehmer zusätzlich die Planung: Bedarfsermittlung, Architektur, Behördenverfahren und Bau kommen bei uns aus einer Hand. Wie sich das vom Weg über ein Architekturbüro unterscheidet, erklärt unser Beitrag zur Architektenwahl.

Was macht ein Generalunternehmer und was ist ein Totalunternehmer?

Beide übernehmen den gesamten Bau eines Gebäudes. Der Unterschied liegt in der Planung: Der Generalunternehmer baut nach einer fertigen Planung, der Totalunternehmer plant und baut.

Generalunternehmer: Er übernimmt sämtliche Bauleistungen auf Basis einer vorliegenden Planung. Einen Teil führt er mit eigenen Leuten aus, den Rest vergibt er an Subunternehmer. Die Planung beauftragt der Bauherr getrennt, meist bei einem Architekturbüro. Es gibt zwei Verträge, die Abstimmung zwischen Planung und Bau liegt beim Bauherrn.

Totalunternehmer: Er übernimmt zusätzlich die gesamte Planung, vom Entwurf bis zum Ausführungsplan. Der Bauherr hat einen Vertrag und einen Ansprechpartner für Planung und Bau, die Abstimmung zwischen beiden liegt beim Totalunternehmer.

In der Praxis werden die Begriffe nicht immer einheitlich verwendet. Im Vertrag sollte klar stehen, wer plant, wer baut und wer wofür haftet.

Was bedeutet schlüsselfertig bauen?

Schlüsselfertig bauen bedeutet, dass ein Vertragspartner das Gebäude komplett errichtet und es benutzbar übergibt. Der Bauherr muss keine einzelnen Gewerke beauftragen oder koordinieren. Was genau enthalten ist, legt die Bau- und Ausstattungsbeschreibung im Vertrag fest. Sie sollte auch Haustechnik, Außenanlagen und Anschlüsse nennen, weil der Begriff allein den Leistungsumfang nicht festlegt. Wir bauen Betriebsgebäude schlüsselfertig, mit Fixpreis und vertraglich zugesichertem Fertigstellungstermin.

Was kostet ein Industriebau oder Gewerbebau?

Einen seriösen Pauschalpreis pro Quadratmeter gibt es nicht. Die Kosten hängen von Nutzung, Hallenhöhe, Tragwerk, Haustechnik, Brandschutz und Baugrund ab. Mit dem 3D-Entwurf gibt es bei uns eine erste grobe Kostenschätzung, nach der Einreichplanung ein Fixpreisangebot.

Was ist der Baukostenindex und gilt er auch für Industriebau und Gewerbebau?

Der Baukostenindex von Statistik Austria zeigt monatlich, wie sich die Kosten der Baufirmen für Material, Löhne, Energie, Transport und Maschinen verändern. Eine eigene Sparte für Industrie- und Gewerbebauten gibt es nicht. Berechnet wird er für den Wohnhaus- und Siedlungsbau und drei Tiefbausparten. Für Halle, Büro und Sozialräume eines Betriebsgebäudes kommt der Wohnhaus- und Siedlungsbau am nächsten, weil dort ähnliche Gewerke und Materialien einfließen. Der Index zeigt die Richtung der Kostenentwicklung, den Preis eines konkreten Gebäudes nennt er nicht. Mehr im Beitrag Baukostenindex im Industriebau und Gewerbebau.

Warum steigen die Baukosten?

Baukosten steigen, wenn Löhne, Baustoffe, Energie oder Transport teurer werden, etwa durch kollektivvertragliche Lohnerhöhungen oder höhere Preise für Stahl, Beton und Treibstoff. Wie stark, zeigt der Baukostenindex von Statistik Austria Monat für Monat. Entscheidend ist, wer dieses Risiko im Bauvertrag trägt. Bei einem Fixpreis, wie wir ihn nach der Einreichplanung anbieten, bleibt der vereinbarte Preis gleich, auch wenn Löhne oder Material während der Bauzeit teurer werden. Wie sich ein Budget von einem Jahr zum anderen verschiebt, rechnet unser Baukostenindex-Rechner aus.

Wie lange dauert der Bau eines Betriebsgebäudes?

Eine allgemeingültige Zeitangabe gibt es nicht, weil jedes Betriebsgebäude individuell geplant und gebaut wird. Die Bauzeit hängt von Größe und Nutzung, Bauweise, Haustechnik, Baugrund und Witterung ab. Vor dem Baubeginn liegen Bedarfsermittlung, Entwurf und Genehmigungsverfahren, deren Dauer von Projekt zu Projekt verschieden ist. Einen realistischen Zeitplan erstellen wir, sobald die Eckdaten eines Vorhabens feststehen. Den Fertigstellungstermin sichern wir dann vertraglich zu.

Was ist eine Bedarfsplanung?

Die Bedarfsplanung klärt vor dem ersten Entwurf, was ein Gebäude leisten muss. Sie erfasst Abläufe, Maschinen, Materialfluss, Lagermengen, Arbeitsplätze und Wachstumspläne und leitet daraus Flächen, Raumhöhen und Anforderungen an die Technik ab. Damit beantwortet sie auch, wie groß ein Betriebsgebäude sein muss. Bei uns heißt dieser Schritt Bedarfsermittlung, das Ergebnis halten wir in einem Pflichtenheft fest. Mehr dazu in den Beiträgen Flächenbedarf für Betriebsgebäude und Raumprogramm für Betriebsgebäude.

Worauf kommt es beim Grundstück für einen Gewerbebau an?

Auf Widmung, Zufahrt, Erschließung und Baugrund. Die Widmung entscheidet, ob ein Betrieb am Standort überhaupt zulässig ist. Dazu kommen eine Lkw-taugliche Zufahrt, Anschlüsse für Strom, Wasser und Kanal sowie ein tragfähiger, hochwassersicherer Boden. Wir unterstützen auf Wunsch schon bei der Grundstückswahl. Die wichtigsten Prüfpunkte stehen im Beitrag Betriebsstandort prüfen.

Was ist ein Flächenwidmungsplan?

Der Flächenwidmungsplan ist eine Verordnung der Gemeinde. Er legt für das gesamte Gemeindegebiet fest, welche Flächen Bauland, Verkehrsfläche oder Grünland sind (§ 18 Oö. Raumordnungsgesetz 1994). Das Bauland ist weiter unterteilt, zum Beispiel in gemischtes Baugebiet, Betriebsbaugebiet und Industriegebiet. Die Widmung eines Grundstücks entscheidet darüber, ob ein Betrieb dort zulässig ist. Einsehen lässt sich der Plan bei der Gemeinde oder online im Geoinformationssystem DORIS des Landes Oberösterreich.

Was ist ein Bebauungsplan?

Der Bebauungsplan regelt, wie auf einem Grundstück gebaut werden darf. Die Gemeinde erlässt ihn als Verordnung, er baut auf dem Flächenwidmungsplan auf. Festgelegt sind unter anderem Fluchtlinien, Gebäudehöhe und Verkehrsflächen, häufig auch die Bauweise und das Maß der baulichen Nutzung, etwa über eine Geschoßflächenzahl oder Baumassenzahl (§ 32 Oö. Raumordnungsgesetz 1994). Einen Bebauungsplan gibt es nicht für jedes Grundstück. Fehlt er, gelten die allgemeinen Bauvorschriften, zum Beispiel die Mindestabstände zur Grundgrenze. Wie viel Fläche bebaut werden darf, zeigt der Beitrag Flächenbedarf für Betriebsgebäude.

Was ist ein Bodengutachten und wozu brauche ich es beim Gewerbebau?

Ein Bodengutachten, auch Baugrundgutachten genannt, beschreibt den Untergrund eines Grundstücks: Schichtaufbau, Tragfähigkeit, Grundwasserstand und mögliche Verunreinigungen. Dafür wird der Boden mit Bohrungen, Schürfen oder Sondierungen erkundet. Mit den Ergebnissen bemisst der Tragwerksplaner Fundamente und Bodenplatte. Im Gewerbebau ist das wichtig, weil Maschinen, Regale und Staplerverkehr hohe Lasten in den Boden bringen. Was ein Bodengutachten kostet, hängt von der Grundstücksgröße und von Anzahl und Tiefe der Erkundungen ab. Am meisten bringt es vor dem Grundstückskauf, weil schlechter Baugrund die Gründung deutlich verteuern kann.

Welche Genehmigungen braucht ein Industriebau oder Gewerbebau?

In der Regel zwei: die Baubewilligung für das Gebäude und die Betriebsanlagengenehmigung für den Betrieb. Die Baubewilligung erteilt in Oberösterreich die Gemeinde. Je nach Projekt kommen weitere Bewilligungen dazu, etwa nach dem Wasserrecht oder dem Naturschutzrecht. Wir erstellen die Einreichunterlagen und übernehmen die Abstimmung mit den Behörden. Die Details stehen im Beitrag Einreichplanung und Baubewilligung.

Was ist eine Betriebsanlagengenehmigung und wann braucht man sie?

Die Betriebsanlagengenehmigung ist die gewerberechtliche Bewilligung für den Standort eines Betriebs samt Gebäuden, Maschinen und Freiflächen. Nötig ist sie nach § 74 der Gewerbeordnung, wenn die Anlage Menschen gefährden, Nachbarn durch Lärm, Geruch, Staub oder Erschütterungen belästigen oder den Verkehr und Gewässer beeinträchtigen kann. Bei Produktion, Werkstatt und Logistik ist das meist der Fall. Ausgenommen sind unter bestimmten Bedingungen zum Beispiel reine Bürobetriebe oder Lager bis 600 m² in geschlossenen Gebäuden. Über den Antrag entscheidet die Bezirkshauptmannschaft oder der Magistrat. Errichtet und betrieben werden darf die Anlage erst mit Genehmigung.

Welche Bauweise ist die richtige: Stahl, Holz oder Betonfertigteile?

Das hängt von Spannweiten, Nutzung, Brandschutz, Bauzeit und Budget ab. Wir sind an kein Bausystem gebunden und wählen die Bauweise, die für das jeweilige Projekt am wirtschaftlichsten ist. Das Tragwerk beeinflusst auch den Brandschutz: Mit einem Feuerwiderstand von 30 Minuten sind bei eingeschoßigen Hallen deutlich größere Brandabschnitte zulässig als ohne.

Was ist technische Gebäudeausrüstung?

Technische Gebäudeausrüstung, kurz TGA, umfasst alle fest eingebauten technischen Anlagen eines Gebäudes. Dazu zählen Heizung, Lüftung und Kühlung, Wasser und Abwasser, Elektro- und Lichttechnik, Daten- und Sicherheitstechnik, Aufzüge und die Gebäudeautomation. Im Industrie- und Gewerbebau kommen oft Druckluft, Absaugungen, Prozesskühlung oder eine Sprinkleranlage dazu. Die TGA wird auch Haustechnik oder Gebäudetechnik genannt. Sie beeinflusst Hallenhöhe, Tragwerk und Betriebskosten, wir stimmen sie von Beginn an mit dem Entwurf ab.

Welche Brandschutzvorgaben gelten im Industriebau und Gewerbebau?

Maßgeblich ist die OIB-Richtlinie 2.1 für Betriebsbauten. Sie regelt unter anderem, wie groß Brandabschnitte sein dürfen, wie lang Fluchtwege sind und ab wann Rauchabzug oder Brandmeldeanlage nötig werden. Eine eingeschoßige Halle mit Tragwerk in R 30 darf zum Beispiel ohne besondere Technik 3.000 m² je Brandabschnitt haben, der Fluchtweg bis zum Ausgang höchstens 40 Meter lang sein. Wir berücksichtigen den Brandschutz ab dem ersten Entwurf. Mehr im Beitrag Brandschutz im Industriebau und Gewerbebau.

Was ist ein Brandschutzkonzept und wann braucht man es?

Ein Brandschutzkonzept beschreibt für ein konkretes Gebäude, wie die Schutzziele im Brandfall erreicht werden. Es fasst baulichen, anlagentechnischen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutz in einem Dokument zusammen. Verpflichtend ist es nach der OIB-Richtlinie 2.1 zum Beispiel bei Regallagern mit mehr als 9 Metern Lagerguthöhe oder wenn das Dach mehr als 25 Meter über dem Gelände liegt. Nötig ist es auch, wenn ein Gebäude wesentlich von der Richtlinie abweicht, etwa mit größeren Brandabschnitten. Erstellt wird es von Fachleuten für Brandschutzplanung.

Was ist ein SiGe-Plan?

SiGe-Plan steht für Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan. Er legt für eine Baustelle fest, welche Arbeiten wann stattfinden, welche Gefahren dabei entstehen und welche Schutzmaßnahmen gelten, vor allem wenn mehrere Firmen gleichzeitig arbeiten. Nach § 7 des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes muss der Bauherr dafür sorgen, dass der Plan schon in der Vorbereitungsphase erstellt wird. Pflicht ist er bei Baustellen, die eine Vorankündigung brauchen, und bei besonders gefährlichen Arbeiten wie der Montage schwerer Fertigteile. Eine Vorankündigung ist ab mehr als 30 Arbeitstagen mit über 20 gleichzeitig Beschäftigten oder ab mehr als 500 Personentagen nötig. Beim Neubau eines Betriebsgebäudes ist das in der Regel der Fall.

Kann ich mein Betriebsgebäude später erweitern?

Ja, wenn die Erweiterung von Anfang an mitgeplant wird. Dazu gehören Reserveflächen am Grundstück, ein Tragwerk und eine Haustechnik, die einen Zubau zulassen, und ausreichende Abstände zur Grundgrenze. Ein Zubau braucht wieder eine Baubewilligung oder Bauanzeige. Wir planen Erweiterungszonen schon im ersten Entwurf ein. Was bei bestehenden Gebäuden zu prüfen ist, steht im Beitrag Betriebsgebäude erweitern.

Bereit für den nächsten Schritt?

Finde heraus, wie dein Neu-, Um- oder Zubau aussehen könnte — mit einem unverbindlichen 3D-Entwurf, der auf deine Abläufe und dein Budget abgestimmt ist.

1. Termin vereinbaren

Melde dich per Telefon oder E-Mail und vereinbare einen passenden Termin mit Robert für ein unverbindliches Vorgespräch.

2. Unverbindliches Vorgespräch

Jetzt wo klar ist, welches Ziel verfolgt wird, entwickeln wir einen klar strukturierten Fahrplan für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt.

3. Kostenloser 3D-Entwurf

Du bekommst einen detaillierten 3D-Entwurf mit grober Kostenschätzung — und kannst direkt sehen, wie dein Bauvorhaben in der Praxis aussieht.